Freundschaftsringe, ein uralter Brauch der Jugend der sich hartnäckig hält

Ein Ring symbolisiert Verbundenheit, ein unzertrennliches Ganzes, ohne Ende und Anfang. Aus diesem Grund sind Ringe schon seit Jahrtausenden das symbolische Zeichen der Ehe und das Geschenk der Ehepartner bei der Heirat füreinander. Aber nicht nur: Ebenfalls seit Tausenden von Jahren spielen auch Freundschaftsringe (www.1milliontrauringe.de) als symbolische Gabe eine wichtige Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen. Noch viel mehr als eine Ehe ist eine Freundschaft ein unverbrüchliches Versprechen, auch in widrigen Lagen zueinanderzustehen. Niemand kann ganz allein durchs Leben gehen, und Freunde sind fast immer der wertvollste Besitz, den wir haben, und der uns nicht selten durchs ganze Leben begleitet – ungeachtet dessen, ob es uns gerade Freude oder Kummer bereitet.
Auch die Jugend hat nicht nur den Wert der Freundschaft wiederentdeckt, sondern auch den Ring als sein Symbol
Abseits von den traditionellen Ehe- und Verlobungsringen hat die Jugend vor allem den Ring als Symbol für ein gegenseitig gegebenes, unverbrüchliches Freundschaftsversprechen wiederentdeckt. Freundschaftsringe sind bei weitem nicht so prunkvoll und teuer wie Ehe- oder Verlobungsringe, dafür in ihrer Aussage aber umso bedeutsamer. „Ich denke an dich“, „Du bist mir nahe“, und „Ich bin immer für dich da“, sind die wesentlichsten, darunter liegenden Aussagen, wenn es um das Austauschen von Freundschaftsringen geht. Nicht nur, dass diese Werte in der heutigen Welt, vor allem wenn sie so explizit ausgedrückt werden, schon selten geworden sind, auch die Gabe als solche bedeutet in jedem Fall eine Rückbesinnung auf sehr alte, zwischenmenschliche Werte.
Noch im Mittelalter waren Freundschaftsringe ein gar nicht so selten zu findendes Zeichen gegenseitiger Verbundenheit, neben der Blutsbrüderschaft eins der wichtigsten Symbole unauflöslicher Freundschaftsbande. Dieses Versprechen gaben sich Freunde untereinander, aber auch Kampfgefährten, und es wurde hochgehalten, galt vielen als fast heilig. „Aber über mein Streben nach dem eigenen Glücke hin, stelle ich das Wohl des Freundes, der mir theurer ist“, schrieb einst ein bekannter fahrender Ritter vor vielen hundert Jahren. Und er hielt dieses gegebene Versprechen, getreu seinem Gelübde.
Unsere Jugend scheint den Wert dieser Dinge wieder erkannt zu haben – ein Ring am Finger, der die Treue zu einem Menschen symbolisiert, der einem nahe steht. Näher als kurzlebige Beziehungen und kurz aufflackernde Romanzen, die für ein ganzes Leben nicht viel bedeuten. Freunde hingegen schon.
Gerade wenn man die wieder in Mode gekommenen Freundschaftsringe sieht, sollte man daran denken, dass auch unsere Jugend noch – oder wieder – unverbrüchliche Werte hat; von denen wir manche schon fast vergessen haben.